Argentinien & Paraguay

Dein Freiwilligendienst in Argentinien oder Paraguay

Der Dienst in Südamerika hat einen entwicklungspolitischen Schwerpunkt und findet im Rahmen des weltwärts-Programms statt. Der Einsatz erfolgt in sozialen Projekten, welche die Menschen im Alltag unterstützen, z. B. in Jugendzentren, Kindergärten und Gemeinden. Alle Freiwilligen arbeiten als zusätzliche Kräfte in den Projekten.

Die Einsatzplätze und Projekte gehören zu kirchlichen Initiativen und Gemeinschaften und sind insgesamt Teil der diakonischen Arbeit der Iglesia Evangélica del Río de la Plata (IERP), unserer Partnerkirche.
Die Einsatzplätze befinden sich in Buenos Aires, den umliegenden Städten, in Mar del Plata und weiter im Norden  Argentiniens sowie in Ciudad del Este, Paraguay.


Für einen Dienst in Südamerika solltest du...

  • einen Haupt- oder Realschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung oder Fachabitur/Abitur haben
  • zwischen 18 und 28 Jahren alt sein
  • Grundkenntnisse in Spanisch nachweisen können bzw. sehr motiviert sein, die Sprache zu erlernen
  • Flexibilität für eine neue, unbekannte Lebenssituation mitbringen
  • motiviert und engagiert sein

Freie Stellen für den Jahrgang 2021/2022

Aktuell haben wir noch 1 freie Stelle: Arbeit mit Senior*innen in Eldorado, Misiones, Argentinien


Einsatzstellen in Argentinien

Die folgenden Einsatzstellenbeschreibungen sind Momentaufnahmen und können sich ändern!

Fundación Angelelli - Kinder- und Jugendzentrum, Florenzio Varela, Buenos Aires

Zur Stiftung Angelelli gehören viele verschiedene Projekte und Einrichtungen in Florenzio Varela, einem Außenbezirk von Buenos Aires. Die Stiftung engagiert sich zu Themen wie z. B. das Recht auf Land, die Arbeit mit Migranten, der Umgang mit der Geschichte, die häusliche Gewalt, die Genderproblematik sowie die Kommunikation innerhalb des Wirkungskreises des Netzwerks mittels einer Radiosendung und einer Zeitschrift. Alle Aktivitäten dienen der Förderung einer gerechteren Gesellschaft und werden hauptsächlich von ehrenamtlichen Mitarbeitenden getragen, die selbst aus den ärmsten Teilen der Bevölkerung stammen.

Die Freiwilligen sind in verschiedenen Kinder- und Jugenzentren eingesetzt, die pädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche der umliegenden Wohngebiete vorhalten. Dort unterstützen sie die Mitarbeitenden im Alltag, bieten eigene Aktivitäten an und gestalten die Angebote mit.

 

Kindertagesstätte in Quilmes, Buenos Aires

Bei der Arbeit in der Kindertagesstätte geht es vornehmlich um die Betreuung von Kindern aus schwierigen sozialen Verhältnissen.

Die Freiwilligen unterstützen die Erzieher*innen in einer der Gruppen (U3 bis Fünfjährige) und helfen bei der Gestaltung geplanter Aktivitäten. Sie bereiten Spiele selbstständig vor, erledigen Einkäufe und helfen bei der Vorbereitung von Mahlzeiten.

 

Kindertagesstätte und Gemeinde in Gualeguaychú, Entre Rios

Die Kindertagesstätte in Gualeguaychú wurde von Müttern des Viertels gegründet, um eine Betreuung der Kinder zu ermöglichen, während z.T. beide Elternteile berufstätig sind. Auch heute noch werden die Erzieherinnen durch die Mitarbeit von Müttern aus der Nachbarschaft unterstützt.

Die Freiwilligen sind an einigen Wochentagen in der KiTa eingesetzt. Ergänzend arbeiten sie bei Angeboten der Gemeinde mit bzw. haben die Möglichkeit eigene Angebote für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde zu gestalten.

 

Hogar Granja Emanuel, Gualeguaychú

Die Granja Emanuel ist eine, von einer Stiftung getragene, Einrichtung für Jungen und Männer mit Behinderung, die aus verschiedenen Gründen nicht bei ihren Familien leben können. 

In der Granja leben bis zu 40 Jugendliche und Erwachsene (meist zwischen 25 und 70 Jahren). Sie werden durch ein professionelles Team aus den Bereichen Pflege, Physiotherapie und Pädagogik betreut. Die meisten Bewohner nehmen vormittags an den Angeboten der integrativen Schule im Ort teil, einige verbleiben aber auch in der Einrichtung.

Die Freiwilligen unterstützen das Team bei verschiedenen Angeboten, helfen bei der Betreuung und bieten eigene Beschäftigungsangebote an (z. B. basteln, Musik etc.).

Da es sich bei den Bewohnern ausschließlich um Jungen und Männer handelt, müssen die Freiwilligen ebenfalls männlich sein.

 

Kindergarten "Caminitos" in Paraná

Der Kindergarten "Caminitos" kümmert sich um Kinder unterschiedlicher Herkunft und setzt sich bereits seit vielen Jahren für die Rechte von Kindern ein.

Die Freiwilligen unterstützen die Erzieher*innen in allen Aufgabenbereichen.

 

Altenheim San Juan in El Dorado, Missiones

Das Altenheim "San Juan" in El Dorado bietet Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit, ihren Lebensabend in Würde zu verbringen.

Die/ der Freiwillige unterstützt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der alltäglichen Begleitung der älteren Menschen. Dazu gehören kreative und aktive Angebote, Gespräche und Unterstützung wo sie nötig ist (keine Pflege).

 

Einsatzstelle in Paraguay

Santa Teresa, Ciudad del Este

Das Centro Abierto Santa Teresa bietet ,,Kompensierende Bildungsangebote? für Kinder im Schulalter (6-13 Jahre) an. Das Projekt legt den Fokus auf verschiedene Komponeten: gegenseitige Wertschätzung, Sport, Artistik, Ernährung, Vertiefung der Sprach- und Mathematikkenntnisse und viele mehr.

Die täglichen Aktivitäten werden von Erzieher/-innen in einem Vormittags- und einem Nachmittagsturnus mit je 100 Kindern durchgeführt.

Die Freiwilligen arbeiten im Team bei den Angeboten des Projektes mit. Zu Beginn gilt es, die Strukturen und Angebote kennen zu lernen. Danach haben sie die Möglichkeit, auch eigene Angebote zu verwirklichen.

 


Argentinien - Land und Leute

Argentinien ist eine Republik und der zweitgrößte Staat in Südamerika. Das Land hat ca. 43 Millionen Einwohner, wovon rund 13 Millionen Menschen in der Hauptstadt Buenos Aires und ihrer Umgebung leben. 

Argentinien hat viel zu bieten:  die lebensfrohen Menschen,  die kulturelle Vielfalt zwischen Volksmusik und HipHop, Künstler aller Bereiche und eine Landschaft, die alles bietet, von Tropen bis zum Gletscher.

Zugleich ist Argentinien ein herausforderndes Land. Die Schere zwischen Arm und Reich ist groß, es gibt viele Menschen, die unter der Armutsgrenze leben, im Gegensatz dazu gehören Argentiniens Top Manager zu den bestverdienendsten Menschen der Welt.

 

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