Werkstätten für Menschen mit Behinderung

Einsatzstelle - Werkstatt für Menschen mit Behinderung

Eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung "von innen".
Eine Werkstatt ist in der Regel eine Produktionsstätte. Die Aufgaben im FSJ/BFD liegen darin, die Beschäftigten in den Arbeitsabläufen zu unterstützen. (Foto: Hellweg-Werkstätten/Martin Luther King)

Auch Menschen mit Behinderungen gehen arbeiten und füllen ihren Tag mit einer Aufgabe. Dafür gibt es zum Beispiel Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Die Art der Arbeit ist auf die Fähigkeiten der Beschäftigten abgestimmt. Das können ganz unterschiedliche Tätigkeiten sein wie z.B. Verpackungsarbeiten, kleinschrittige Montagearbeiten, Produktion von Kerzen, Kaminanzündern, Holzarbeiten und vieles mehr. Häufig gibt es unterschiedliche Abteilungen in einer Werkstatt, die sich auf unterschiedliche Dinge spezialisiert haben. Ein Einsatz in einer solchen Einrichtung bedeutet, dass man als Freiwillige oder Freiwilliger hauptsächlich Hilfestellung bei der Arbeit gibt. Dazu gehört das Vorbereiten und Unterstützen bei Arbeitsabläufen. Manchmal muss auch selbst mit Hand angelegt werden, wenn es bis zum Liefertermin knapp wird. 

Ganz viel geht es aber auch um Verständnis für die Bedürfnisse der Beschäftigten und immer wieder darum zu motivieren. Je nach Einschränkung der Beschäftigten gehören auch immer Hilfen bei Toilettengängen und beim Essen zu den gängigen Aufgaben der Freiwilligen.

(Fotomaterial: Hellweg-Werkstätten)
FSJlerin hilft bei Arbeiten mit Kleinteilen.
Hier werden Kleinteile sortiert oder verpackt. Manchmal muss man im FSJ/BFD auch selbst mit anfassen, damit ein Auftrag rechtzeitig ausgeliefert werden kann.
Freiwillige motivieren die Beschäftigten immer wieder für die Arbeit.
Eigentlich läuft hier alles wie in jeder anderen Werkstatt auch - vielleicht alles nur etwas langsamer. Die Hauptaufgabe um Umgang mit den Beschäftigten ist immer wieder: Motivieren!